Gesellschaft Freunde der Künste 02.07.2014


Theater in Wiesbaden: Burgfestspiele Wiesbaden: Der Diener zweier Herren mit Nick Benjamin


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Wiesbadener Kurier 04.06.2014


„Sonnenberger Burgfestspiele mit Goldonis „Diener zweier Herren“ von Viola Bolduan


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Sensor Wiesbaden 01.07.2014


„Vergnügliche Verwechslungen“ von Sabine Eyert Kobler


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(auf Seite 21)

Wiesbadener Wochenblatt 25.07.2014


"Klassiker mit vielen Hits"

Wiesbadener Kurier 30.07.2014


"Liebe und Gassenhauer" von Julia Anderton


Die Liebe ist ein seltsames Spiel. Was Connie Francis vor über 50 Jahren besang, wusste Carlo Goldoni bereits im 18. Jahrhundert - und dass die Thematik auch heute noch Gültigkeit besitzt, zeigen die Burgfestspiele Wiesbaden mit ihrer Komödie "Der Diener zweier Herren", getoppt mit Gassenhauern der 50er Jahre, womit sich der Kreis schließt. Zwei muntere Stunden Also: Rosa liebt Richard, Beatrice liebt Florian, doch bis die Liebenden einander in die Arme schließen dürfen, vergehen zwei muntere Stunden. Denn durch den Mord an Beatrices Bruder Frédéric sieht sich diese gezwungen, seinen Geschäftspartner Kaufmann Emil Goldstein (Tim Sturm) aufzusuchen, um ...


Wiesbadener Kurier 10.07.2014


"Mit der Vespa zur Zeitreise gestartet" von Alexandra Maus


Zeilrteise auf dem Mauritiusplatz ganz im Stile der 50er und 60er Jahre präsentierte sich am Freitag das Team der Burgfestspiele Wiersbaden,

die in diesem Jahr erstmals stattfinden. Das Programmheft kommt frisch aus dem Druck, deswegen haben wir uns zu dieser spontanen Promotion·Aktion entschlossen, erläutert Susanne Müller vom kuenstlerhaus 43, eine der Orgaisatorinnen. Retro-Vespa und stilecht kostümierte Mitglieder des Ensembles standen auf dem Mauritiusplatz für

einen Schhnappschuss mit Passanten bereit....

Wiesbadener Kurier 27.07.2015 von Dr. Viola Bolduan


Musik der 20er Jahre als der Liebe Nahrung

Es träumt sich angenehm unter der Sonnenberger Burg vor der Festspielbühne des kuenstlerhauses43, (…) „Wochenend und Sonnenschein“ (…) und all die anderen Lieder, versetzen die alte Komödie in die 1920er Jahre nach Wiesbaden. Dazu gehören frecher Mut und eine ganz eigene Fantasie, die das ursprüngliche shakespearianische Bäumchen-Wechsel-Spiel unter den Liebespaaren gehörig durcheinanderwirbelt (…) die beiden Mädchen Hermia und Helena werden dabei von Männern gespielt. (…) Nick Benjamin als Hermia mit Hütchen, Täschchen nicht nur schrägen Liebreiz entfaltet, sondern in der Enttäuschung auch wunderbar leichte Tragik spielen kann; während Patrick Twinem aus der Fülle des Körpers die Helena-Figur grundsätzlich komisch swingen lässt. (…) Zettel ist mit Wolfgang Vielsack, der nicht nur der Wortführer der Handwerker, Löwen-Volontär und Eselsohr, sondern hat sich die Entree-Moderatorenrolle eines arbeitslosen Schauspielers auf den Leib geschrieben, dessen Pullunder ostentativ städtische Förderung hätte gut gebrauchen können (…) Szenische Gags, knallende Text-Pointen: „Was sag ich als Mond?“ – „Ich bin nicht so helle“ und viele Querverweise sowohl auf Shakespeare wie auf eine Raum-und-Zeit-Aktualität und immer wieder Einschübe gut und gern gesungener 20er-Jahre-Chansons sorgen für gescheite turbulente Unterhaltung. (…) Puck, hier mit einer souveränen Eva-Maria Damasko im roten Zirkusfrack als Poltergeist besetzt (…) Häufiger Szenenapplaus und johlender Schlussbeifall sind verdient und wirken auch rück – gegen kalte Hände.


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Wiesbadener Kurier 22.07.2015 von Julia Anderton


Knorriger Grummel mit Pfefferpistole

Regisseur Wolfgang Vielsack hat gut daran getan, sich für die Burgfestspiele Sonnenberg für eine altmodische Inszenierung zu entscheiden – und dies im besten Sinne: Die liebevolle Inszenierung bleibt ebenso wie Kostüme (Susanne Müller) und Bühnenbild (auch Wolfgang Vielsack) dicht am Original und lebt insbesondere durch die markanten Figurenzeichnungen. Der Kasperl von Oliver Wiedem ist ein pfiffiger Lausbub, der Omas Stricknadeln für ein Schlagzeugsolo auf dem Gartenzaun umfunktioniert und die treibende Kraft bei der Räuberjagd ist. Florian Gierlichs überzeugt mit bestechend tumber Mimik als nicht allzu heller, aber grundguter Kompagnon Seppl. Die beiden Freunde beim Rangeln um den Pflaumenkuchen zu beobachten und ihren ulkigen Namensverdrehern zu lauschen, macht generationsübergreifend Spaß, wie das beständige Gelächter im Publikum zeigt.

Patrick Twinems knorriger Räuber Hotzenplotz wirkt so authentisch, als wäre er direkt aus der Buchvorlage von Autor Otfried Preußler entstiegen: Gekonnt balanciert er zwischen bärbeißigem Grummel mit Pfefferpistole und jammerndem Häufchen Elend, wenn sich die angebliche Goldbeute als Kiste voller Sand herausstellt. Anne Wiese gibt sowohl die resolute Großmutter als auch die Fee Amaryllis, die Kasperl aus ihrer jahrelangen Verwandlung als pupsende Unke erlöst – den Gegensatz zwischen dem ätherisch-entrückten Zauberwesen und der altersschwachen Seniorin meistert sie so glaubhaft, dass den meisten kleinen Zuschauern nicht in den Sinn kommen dürfte, dass dieselbe Schauspielerin in den Kostümen steckt. Der Star der Produktion ist Horst Krebs. In seiner Doppelrolle als Alois Dimpflmoser und Zauberer Zwackelmann, der sich Seppl als geknechteten Dienstboten hält, verkörpert er zwei völlig konträr ausgelegte Charaktere: Als stoisch-bequemer Wachtmeister zeigt er eben noch null Leidenschaft für die Halunkenjagd, um einen Augenblick darauf als böser Zauberer mit Faible für Bratkartoffeln in Rumpelstilzchen-Manier über die Bühne zu wirbeln. Seine Zauberszenen sind originell gelöst, die Voodoo-Szene mit dem Räuber-Stiefel ein netter Gag. Aber den kräftigsten Szenenapplaus bekommt dann doch Räuber Hotzenplotz, als zu guter Letzt mithilfe eines Wunschringes seine Verwandlung in einen Gimpel rückgängig gemacht wird und er verdattert mit Vogelkäfig über dem Kopf in Richtung Gefängnis abgeführt wird. „Räuber Hotzenplotz“ ist für kleine Theaterfans ab vier Jahren absolut kindgerecht inszeniert, allerdings ohne das Risiko, dass erwachsene Begleitpersonen gelangweilt eindösen. Dazu ist der Unterhaltungswert des geschickt auf die Bühne transportierten Preußler-Charmes in dieser schelmischen Inszenierung schlicht zu groß. Langer Schlussapplaus


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Frankfurter Rundschau 15.7.2015 von Ute Fiedler


Ein Traum in der Ruine 

Die Burgfestspiele Wiesbaden warten mit einem ehrgeizigem Programm auf. 22 Aufführungen werden vom 19. Juli bis 9. August gespielt. (…) Der Sommernachtstraum ist eine von drei Produktionen des kuenstlerhauses43. (…) Einen extra Zuschuss für die Burgfestspiele, den man sich von der Stadt erhofft hatte, gab es nicht. Um den Traum realisieren zu können, wurden kurzerhand die geplanten Produktionen im Herbst abgesagt. Dass Vielsack und sein Team mit den Burgfestspielen ein Wagnis eingehen, ist ihnen bewusst. (…) Platz für 350 Zuschauer bietet die Burg. (…) „In 15 Jahren, zu unserem 25. Geburtstag, des kuenstlerhaus43, wollen wir die Größe der Bad Vilbeler Festspiele erreicht haben“. Dort besuchen pro Jahr etwa 100.000 Zuschauer die mehr als 100 angebotenen Vorstellungen. Zuschüsse kommen von der Stadt, etwa 700.000 Euro, und vom Land Hessen, etwa 10.000 Euro, wie eine Sprecherin mitteilt. (…) Das Thema Finanzen für Kultur in Wiesbaden nimmt auch Regisseurin Uta Kindermann aufs Korn. „Im Sommernachtstraum führen die Handwerker ein Theaterstück vor dem Bürgermeister auf, der natürlich kein Geld dafür zur Verfügung stellt“, sagt sie. (…) Berührungspunkte mit Wiesbaden sind in allen drei Produktionen zu finden. So wohnt der Räuber Hotzenplotz beispielsweise in einem Haus, das aus Kleidungsstücken zusammengenäht wurde, die Wiesbadener gespendet haben.


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Wiesbadener Kurier 26.03.2015 von Julia Anderton


Sommerlust und Radau-Räuber

Ohne Moos nix los. Diese Erfahrung lastet schwer auf Zettels (Wolfgang Vielsack) Schultern, als er frustriert vor sich hin sinniert und obendrein noch von einem großkotzigen Wirtschaftsboss verhöhnt wird. Willkommen in der Weltwirtschaftskrise Ende der 20er Jahre! (…) Die Alltagsflucht des brotlosen Schauspielers, der sich in eine Welt ohne Last, aber voller Lust träumt, ist die Ausgangssituation für die neue Produktion „Sommernachtstraum“ - Premiere am 25. Juli - der Burgfestspiele Sonnenberg, veranstaltet vom kuenstlerhaus43. (…) Seit sechs Wochen probt das Ensemble in der Walkmühle, bevor es in den nächsten Tagen auf die Freiluftbühne in der Sonnenberger Burg geht. Die Abgeschiedenheit in der Walkmühle zum Einstudieren war der Regisseurin Uta Kindermann wichtig: „Es ist eine Komödie, aber auch ein Stück, in dem es um Liebe und Sex geht. Da ist ein intimer Rahmen wichtig.“ (…) die Stimmung während der Probe ist gelöst und die Szenen sitzen (…) Vier Wochen arbeitet Wolfgang Vielsack (der praktischerweise in einem früheren Leben Bauzeichner war) mit fleißigen Helfern daran, die Kostüme stammen von Susanne Müller, die auch fürs Marketing zuständig ist. (…) Und als ob der Balance-Akt nicht schon herausfordernd genug wäre, wird in der Walkmühle seit zwei Wochen zusätzlich an einer zweiten Produktion für die Burgfestspiele geprobt: „Der Räuber Hotzenplotz“ (…) Patrick Twinem ist der einzige Schaupieler, der in beiden Inszenierungen zu sehen ist: in „Hotzenplotz“ als Radau-Räuber mit Herz, im „Sommernachtstraum“ als Helena, Squenz und Elfe Spinnweb. Welcher Part gefällt ihm am besten? „Helena“, lautet die überraschende Antwort. „Eine Frau zu spielen, macht Spaß.“


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HR2 Frühkritik mit Ruth Fühner | 28.07.2015

Hessische Kulturereignisse: Oper, Schauspiel, Ballett, Kleinkunst, Ausstellungen und Konzerte. Täglich in hr2 um 7:30 Uhr.


Burgfestspiele Wiesbaden: Sommernachtstraum: Link zum Beitrag

HR2 Frühkritik mit Ruth Fühner | 2014

Hessische Kulturereignisse: Oper, Schauspiel, Ballett, Kleinkunst, Ausstellungen und Konzerte. Täglich in hr2 um 7:30 Uhr.


Burgfestspiele Wiesbaden: Diener zweier Herren: Link zum Beitrag

Sensor Magazin Juli / August 2015


Der Weg entsteht beim Gehen 


Susanne Müller und Wolfgang Vielsack wollen die „Burgfestspiele Wiesbaden“ etablieren - als feste Größe mit Anziehungskraft über die Stadt hinaus Eine Idee allein reicht nicht aus. Man muss den Weg auch gehen. Mit dieser Intention sind wir vor zehn Jahren angetreten und haben ein altes Arbeiterhaus in der Oberen Webergasse übernommen. Dass daraus irgendwann mal ein Theater werden würde, hat zu Beginn niemand gedacht. Aber wir waren wohl zur richtigen Zeit am richtigen Ort und fingen einfach an.

(…) Nachdem wir zwei Jahre im ehemaligen Rotlichtviertel Sommertheater gespielt hatten, stand die Baulücke in der Kleinen Schwalbacher Straße nach dem Umzug des Wiesbadener Kuriers leider nicht mehr zur Verfügung. Die Burg Sonnenberg bot uns als neuer Spielort ideale Voraussetzungen. Auch hier war es unser Ziel, „die vierte Wand zu öffnen“ und die Zuschauer an der Inszenierung teilhaben zu lassen. (…) Aus Mangel an Zuschüssen wurde das Bühnenbild vom Intendanten und ehrenamtlichen Helfern selbst entworfen und gebaut. Die Baufirma Stenzel stellte Arbeiter zur Verfügung, um eine Tribüne aufzubauen, so dass ein ansehnliches Ambiente entstand. (…) Doch um neben der künstlerischen Herausforderung ein Theaterprogramm zu planen, waren auch ganz andere Fähigkeiten gefragt. Ein komplettes Marketing und der Vertrieb mussten auf die Beine gestellt werden. Dazu kamen etwa 25 freiwillige Helfer für Einlass und Theke, und schon war eine schlagkräftige Truppe beisammen. (…)Viele hatten uns gewarnt und meinten, die Wiesbadener würden nicht nach Sonnenberg zum Freilichttheater kommen. Aber sie sind gekommen, so dass die Burg jedem Abend voll besucht war. (…) Unsere Vision für die nächsten Jahre ist, die Burgfestspiele Wiesbaden so bekannt zu machen wie die Burgfestspiele in Bad Vilbel. Auf diesem Weg sind wir gut unterwegs. Wir sind der Meinung, dass sowohl wir – das kuenstlerhaus43 mit unserem Theater – als auch die Burg Sonnenberg als Festspielort ein großes Potenzial für Besucher aus und von Wiesbaden haben. Von dieser romantischen Kulisse wissen die wenigsten in Wiesbaden, und im Rest des Rhein-Main-Gebiets schon gar nicht. (…) In diesem Jahr wurde unser Festspielprogramm auf drei Wochen erweitert: (…) „Räuber Hotzenplotz“ (…), den „Sommernachtstraum“ (…) und den „Diener zweier Herren“ (…) .Inspiration, unsere Leidenschaft, Kunst und Theater ist unsere Berufung (…) -Familienunternehmen


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Wiesbadener Kurier 4.08.2015 von Dr. Viola Bolduan


Helena in der kleinen Konditorei

Burgfestspiele Wiesbaden - Die Rolle der elf Chansons in „Ein Sommernachtstraum“ – frei nach Shakespeare

„Was kann der Zettel denn dafür, dass er so schön ist?“ (…) da das Shakespeare-Stück „Ein Sommernachtstraum“ auch Zettels, des schauspielernden Handwerkers, Traum ist, darf er sich, schlackernd mit seinen Eselsohren, wenige Minuten lang in seiner irrtümlichen Schönheit sonnen. (…) Ein „tolles und bekanntes Stück“, sagt Vielsack – „nur so kennt man es nicht“. (…) Regisseurin Uta Kindermann ein Text-Mosaik aus verschiedenen Shakespeare-Dramen und anderen literarischen Assoziationen erstellt, und vor allem haben die beiden die Sprecherrollen auf der Bühne mit Liedern aufgelockert.

Elf Chansons aus den 20er Jahren (…) „Wochenend und Sonnenschein“ für die Fahrrad-Exkursion eines Liebespaars, die Liebeslieder, die Eva-Maria Damasko als Kobold singt und ein schöner, armer Gigolo auf Jan Westphals Körperästhetik. „In einer kleinen Konditorei“ wiederum kann glaubwürdig nur der Berg von einem Mann namens Patrick Twinem sein, im Stück kulinarisch fett eingerollt in die witzige Verdrehung seiner Rolle als begehrte Helena. (…) Uta Kindermann, die nach ihrem Studium an der Frankfurter Hochschule für Darstellende Kunst in Rostock Theater gemacht hat, ließ sich als Regisseurin gern vom musikalischen Konzept des Sonnenberger Sommernachtstraums überzeugen (…) Ihr Lieblingslied? „Sag‘s heute und sag‘s morgen“, a capella gesungen von einem einfühlsamen Nick Benjamin, der mit seiner Wärme das Publikum umarmen kann, gerät Kindermann ins Schwärmen. (…)Vielsack geht vor dem Musiker am Klavier, Michael Bibo, auf die Knie - „der beste Musiker im Impro-Bereich“ - , weshalb er just mit ihm auch eine Eselei-Liebesszene spielen wollte.

(…) Als Ute Kindermann kam, dachte Wolfgang Vielsack „was für eine Perle!“ und vertraute ihr den „Sommernachtstraum“ gern an. Für sie „ein schönes Gefühl, (…) ich wünsche mir, dass wir es uns leisten können, auf Musik nicht zu verzichten.“ Den Luxus hat sie gerade inszeniert.


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Wiesbadener Kurier 16.08.2015 von Dr. Viola Bolduan


Die Glücksfälle dieses Sommers

Burgfestspiele Wiesbaden   Gute Auslastung der drei Produktionen / Spitzenreiter „Räuber Hotzenplotz“ (…) in insgesamt 21 Vorstellungen (…) rund 5.000 Zuschauer/innen. Damit hatte sich in diesem Sommer mit der Zahl der Stücke auch die des Publikums verdreifacht. (…)„Räuber Hotzenplotz“ mit 98 Prozent der Spitzenreiter, gefolgt von 82 Prozent für den „Sommernachtstraum“ (…)

Als Bilanz der Burgfestspiele wird deutlich: Nicht allein die dreiwöchige Spielzeit war für die haupt- und ehrenamtlichen Kräfte anstrengend (…) sondern eine lange Vorbereitungsphase mit finanziellen Unwägbarkeiten hatte zuvor auch den ein oder anderen Nerv gekostet.   (…) im Herbst 2014 hatte Vielsack ja an einen Verbund kuenstlerhaus43, Pariser Hoftheater und Burgfestspiele gedacht. Bekanntermaßen wurde daraus nichts. (…) Eine Ausfallbürgschaft wollte die Stadt nicht übernehmen. Zehn Prozent des Etats erhielt das Unternehmen aus städtischen Töpfen  (…) 30 Prozent kam über Sponsorship (beteiligt auch der Kulturfonds Rhein-Main), und rund 60 Prozent finanzierte das Einspielergebnis. Ein „va-banque-Spiel“, nennt es Vielsack, (…) ein zweites Mal aber nicht mehr unter diesem hohen finanziellen Risiko, bilanziert Wolfgang Vielsack.  (…) die „Glücksfälle“ der Burgfestspiele 2015: stabiles Sommerwetter und hoch motivierte Mitstreiter.


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Frankfurter Rundschau 16.08.2015 von Ute Fiedler


Hoffnungen für 2016

(…) Am vergangenen Sonntag endeten die Festspiele auf der Burg Sonnenberg, (…) Das heißt drei Wochen lang fast jeden Tag Theater spielen. Und das bei den Temperaturen. Doch Vielsack treibt etwas anderes um, als die Anstrengung der Aufführungen. „Noch nie bin ich vor einer Veranstaltung solch ein großes finanzielles Risiko eingegangen, wie in diesem Jahr“, sagt Vielsack. Bis zwei Wochen vor Beginn der Festspiele habe noch eine Finanzierungslücke von 25.000 Euro bestanden. (…) eine Zusage vom Kulturfond Rhein-Main in Höhe von 15.000 Euro, quasi in allerletzter Minute (…) „Im Nachhinein können wir sagen, es hätte nicht besser laufen können.“ Mehr als 5000 Besucher (…) Ein Defizit von 12.000 Euro haben die Macher in diesem Jahr eingefahren. Vielsack fordert von der Stadt ein klares Signal, ein Bekenntnis (…) in Form finanzieller Zuwendungen für die Festspiele, die er gerne im kommenden Jahr weiterführen würde. (…) Der Renner dieses mal war das Kinderstück. Da hatten wir eine Auslastung von 98 Prozent.“ (…) Gerne würde der kuenstlerhaus43 Leiter für mehrere Monate vor den Festspielen (…) zwei Kräfte einstellen, die sich vor allem um die Vermarktung der Festspiele kümmern. (…) Doch zunächst einmal müssen die Macher Sponsoren und Politik bewegen. Die Debatten um die Einsparungen im kommenden Doppelthaushalt, die auch die Kulturszene hart treffen werden, gehen weiter. „Das wissen auch, wir sind sind ja nicht blauäugig“, sagt Susanne Müller. Dennoch versuchen die beiden einen höheren Zuschuss für das kuenstlerhaus43 zu erhalten und somit für die Burgfestspiele, die bislang nicht von der Stadt gefördert werden. (…) durch den Eintritt 60 Prozent der Ausgaben gedeckt (…) Zehn Prozent stammen aus Tronc- und Ortsbeitratsmitteln sowie Projektmitteln aus dem Etat des kuenstlerhaus43. Der Rest komme von Sponsoren. (…) Vielsack, der selbst mit Innenbandanriss auf der Bühne stand: „Wir gehen jetzt erst mal los in Richtung Burgfestspiele 2016. Türen gehen dann auf, wenn sie aufgehen müssen.“


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Port01 Juli 2015


2. Burgfestspiele Wiesbaden 

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr präsentiert das kuenstlerhaus43 auch in diesem

Jahr wieder DAS Theaterhighlight unter freiem Himmel. Die Burgfestspiele gehen in die zweite

Runde. Stattfinden werden sie vom 19. Juli bis zum 9. August auf der Naturbühne der Burg

Sonnenberg. In dieser Zeit dürfen sich die Zuschauer wieder auf drei Wochen Theatersommer

freuen. Neu in diesem Jahr, und ein besonderes Highlight für die kleinen Besucher,

ist das Kinderprogramm mit dem Theaterstück „Räuber Hotzenplotz“. Die Erwachsenen erwartet

das Stück „Sommernachtstraum“ sowie der „Diener zweier Herren“. Die Premiere

des „Sommernachtstraum“ findet am 25. Juli statt und wird die Mauern der Burg Sonnenberg

mit Liedern und Melodien der Zwanziger Jahre füllen. In diesem Stück geht es um

vier Liebende. Der eine liebt, wird aber nicht geliebt, der nächste liebt den anderen, welcher

aber niemanden liebt. Und der vierte? Am 22. Juli findet dann der „Diener zweier Herren“

statt, der die Geschichte von Beatrice erzählt, die für die Liebe ein riskantes Unternehmen

wagt. Eröffnet werden die Burgfestspiele am 19. Juli mit dem „Räuber Hotzenplotz“.

Wiesbadener Kurier 17.06.2016 von Julia Anderton


Romeo & Julia im Ehezwist



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Sensor Magazin  Juni 2016 von Julia Anderton


Spielziel Aufstieg



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Pepper Magazin 24.06.2016 von Tobias M. Blank


Drei Zimmer-Wohnung als Theaterraum



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Wiesbadener Kurier 18.07.2016 von Dr. Viola Bolduan


Shakespeare aus der Asche



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Wiesbadener Kurier 12.07.2016 von Julia Anderton


Rangelei in Ringelstrümpfen



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Frankfurter Rundschau 18.07.2016 von Miriam Ullrich


Pippi macht was allen gefällt



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Wiesbadener Kurier 27.06.2017 von Julia Anderton


Die Nase schießt in die Länge


„Pinocchio“ feiert bei den Sommerfestspielen Wiesbaden Premiere

Er lügt, (…) in der Inszenierung von Wolfgang Vielsack (…) bis sich die Balken biegen (…) Der Tischler Geppetto (Horst Krebs) ist (…) ein wunderlicher Mann, der in inniger Gemeinschaft mit seinen handgeschnitzten Puppen lebt. (…) bis eine gute Fee einem seltsamen Holzklotz Leben einhaucht. Pinocchio (…) Florian Gierlichs lässt ihn in der Titelrolle (…) ebenso herrlich verdutzt bewundern wie das junge Publikum ab vier Jahren. (…)

Er (…) lügt, bis die Nase dramatisch in die Länge schießt. Ein gelungener Moment, der handwerkliche Finesse (Kostüme: Susanne Müller) und darstellerisches Können so überzeugend kombiniert, dass die kleinen Zuschauer das Wachstum für bare Münze nehmen. (…)

Fuchs (…) Katze und Pinocchio (…) verwandeln sich in Esel, die Uncle Sam nach Übersee „zu Donald“ senden will. „Dort werden solche Trump-eltiere gebraucht!“ (…) die Fee (…) befreit Pinocchio ein weiteres Mal (…): Nach der Rettung Geppettos aus dem Bauch eines Wals (…) wird Pinocchio zum Menschenjungen – ein Happy End also, wie es sich für ein Märchen gehört. Theresa Faßbender liefert als hinterlistiger Fuchs eine darstellerisch beeindruckendste Leistung (…) Claudine Tadlock als dauerreimende Fee im blau-rosa Flattergewand ist nicht zuletzt dank ihres Gesangstalents ist zweifelsohne der Publikumsliebling dieses Kindertheaterstücks.


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Frankfurter Rundschau 18.07.2016 von Miriam Ullrich


Pippi macht was allen gefällt



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Wiesbadener Kurier, 21.03.2017, von Brigitte Lamparth


Sommerfestspiele Wiesbaden - Filmklassiker auf der Bühne


(…) Zum vierten Mal veranstaltet das kuenstlerhaus43 in der stimmungsvollen Kulisse die „Sommerfestspiele Wiesbaden“. Im Mittelpunkt stehen dabei wieder zwei Eigenproduktionen. „Pinocchio“ (…) und (…) „Die Drei von der Tankstelle“. (…) Natürlich (…) werde bei der Operette auch gesungen – unter anderem die Evergreens „Ein Freund, ein guter Freund“ und „Liebling, mein Herz lässt dich grüßen“. (…) Da die sonst als Probenbühne genutzte Walkmühle in diesem Jahr nicht zur Verfügung steht, wird die Produktion in einem Saal des ehemaligen Palasthotels am Kranzplatz zu Gast sein. (…) Ein Wermutstropfen sei allerdings, dass es (…) von technischer Seite keine Unterstützung vom Staatstheater gebe, so Vielsack: „Da könnte es mehr Synergien geben.“ Auch dadurch, Requisiten aus dem Theaterfundus auszuleihen.

Vielsack führt Regie bei der Geschichte um den Holzjungen: „(…) Ich bin ein großer Anhänger davon, mit einem Ensemble zu arbeiten und das Stück den Menschen anzupassen.“ Bei der zweiten Eigenproduktion habe man lange überlegt, was in die Burg passe – und sich dann für den unvergessenen Klassiker entschieden, der mit Lilian Harvey, Heinz Rühmann und Willy Fritsch verfilmt wurde. (…) „Wir werden das Stück auf Wiesbaden zuschneiden, es spielt bei uns an einer Retro-Tankstelle“, lässt Vielsack schon hinter die Kulissen blicken. Er wird auch selbst mitspielen, Regie führt wieder Uta Kindermann. (…) Im Rahmenprogramm der Sommerfestspiele gibt es auch ein Wiedersehen mit Alice Hoffmann. Sie stellt ihr Soloprogramm „Die Zeichen der Zeit“ vor. Und auch einen „Dichterstreit“ mit Open-Air-Slam soll es wieder geben.

(…) Nach wie vor gibt es für die Sommerfestspiele keinen Zuschuss von der Stadt. Von den 20 000 Euro Projektförderung, die das kunstlerhaus43 mit seinen jährlich 140 Veranstaltungen von der Stadt erhält, fließe viel in die Ausrichtung des Festivals (…) „Ohne unseren Förderverein würden wir es nicht schaffen.“


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Wiesbadener Kurier 19.06.2017 von Julia Anderton


Die Drei von der Tankstelle im ehemaligen Speiseraum



SOMMERFESTSPIELE Das kuenstlerhaus43 probt für seine Theaterstücke im Palasthotel / Erste Premiere am Sonntag auf der Burg Sonnenberg


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Wiesbadener Kurier 26.06.2017 von Julia Anderton


Eben noch Tinkerbell, nun an der Zapfsäule


Christina Stephan spielt nach vielen Märchenparts nun in „Die Drei von der Tankstelle” (…) Sie kannte ihr Ziel bereits sehr früh: „Ich habe als Kind keine Chance ausgelassen, auf eine Bühne zu hüpfen. (…) der Weg führte (…) zur Hamburg School of Entertainment zwecks Ausbildung in Schauspiel, Gesang und Tanz. (…) Noch vor dem Abschluss stand die gebürtige Rheinländerin schon auf der Bühne des Schmidt Theaters (…). 2014 (…)Musical-Engagement beim Theater Liberi (…)mit „Schneewittchen – das Musical” (…) 2016 als Tinkerbell in „Peter Pan“ (…) Ab 1. Juli ist sie im Rahmen der vom kuenstlerhaus43 veranstalteten Sommerfestspiele Wiesbaden in der Freiluft-Produktion „Die Drei von der Tankstelle“ im Sonnenberger Burggarten als Lilian zu sehen, die drei Freunden den Kopf verdreht. Nicht zuletzt durch die populären Lieder wie „Ein Freund, ein guter Freund“ war ihr die Story bereits vor Probenbeginn ein Begriff. „Den Film aus den 30ern habe ich mir aber tatsächlich erst angeschaut, als ich die Casting-Einladung in meinem Postfach hatte.“


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Wiesbadener Kurier 03.07.2017 von Angelika Wende


Ein Leben zwischen Volltankten und Männer-WG


(…) Durch ihren virtuosen Umgang mit Schauspiel, Tanzeinlagen, Gesang und Musik (…) begeistert die Komödie „Die Drei von der Tankstelle“ auf Burg Sonnenberg mit pointenreicher Inszenierung (…)

Trotz Dauerregens ließ sich das Premierenpublikum nicht davon abhalten, bei Evergreens wie „Ein Freund, ein guter Freund“ oder „Liebling, mein Herz lässt dich grüßen“ mitzusingen, zu klatschen oder einfach nur mitzuswingen. (…) Die Inszenierung von Uta Kindermann versucht erst gar nicht, an der legendären Verfilmung von Wilhelm Thiele anzuknüpfen, was (… )einen modernen, schwungvollen Blick auf das Heute gibt (…):

Eine in die Jahre gekommene Eisverkäuferin, herzerfrischend gespielt von Annegret Cratz, begleitet das Stück musikalisch, (…) als Reminiszenz an vergangene Zeiten. (…) Die befreundeten Pleitiers Willi (Sebastian W. Wagner), Kurt (Patrick Twinem) und Hans (Horst Krebs) übernehmen aus der Not heraus (…) eine heruntergekommene Tankstelle (…) und verlieben sich prompt alle drei in die reizende Lilien, bezaubernd gespielt von Christina Stephan. (…) ihr Vater, der Konsul Cossmann (Wolfgang Vielsack), gibt später nicht nur seinen Segen zur Ehe mit Liliens Lieblingsgalan, sondern versorgt alle drei Freunde mit Jobs. Wie sich hier die Schauspieler die Bälle zuschmeißen, wie sich die drei Freunde mal tollpatschig, mal charmant um die Aufmerksamkeit der jungen Lilien bemühen und versuchen, sich gegenseitig auszutricksen, wie Claudine Tadlock als Nachtclubbesitzerin im roten Kleid unter tosendem Applaus „Ich sehe alles immer nur marineblau“ zum Besten gibt und Oliver Lemki als Burleske-Tänzerin für Furore sorgt, ist ein Fest für Augen und Ohren. Und auch wenn die modernen Helden nur wenig an die smarten Herren des Originals erinnern, sind sie nicht weniger liebenswert. Besonders Sebastian W. Wagner als Willi beeindruckt durch sein temperamentvolles, enthusiastisches Spiel, (…). Bunt, witzig und mit einer gehörigen Portion Lokalkolorit gespickt, begeistern (…) das durch und durch spielfreudige Ensemble die Zuschauer…


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Wiesbadener Kurier 04.07.2017 von Julia Anderton


„Ich bin keiner, der abliefert“


Oliver Lemki spielt im Kinderstück „Pinocchio“ und in „Die Drei von der Tankstelle“ der Sommerfestspiele Wiesbaden (…) Langweilige Familienfeste kennt Oliver Lemki nicht: Sein Großvater besaß ein derart ausgeprägtes Unterhaltungstalent, das ihn bereits als kleinen Jungen so stark prägte, dass ihm fortan nichts größere Freude bereitete, als seine Mitmenschen zum Lachen zu bringen. (…) „aufgrund meines starken Spieltriebs wurde ich (…) Schauspieler“, (…) Er absolvierte seine Ausbildung an der Wiesbadener Schule für Schauspiel. (…) war seitdem auf verschiedenen Bühnen im Rhein-Main-Gebiet zu sehen, (…) in Stücken wie „Leonce und Lena“, „Die Räuber“ oder „Hexenjagd“. (…) „ Mir ist es wichtig, kreativ am Entwicklungsprozess beteiligt zu sein – mit größtmöglicher Qualität, das heißt: Rollenauthentizität, Gag-Timing und Fesselung des Publikums.“

Lemki’s (…) künstlerisches Vorbild ist Stan Laurel (…) vor zwei Jahren während der Sommerfestspiele Wiesbaden war er als Lysander im „Sommernachtstraum“ (…) diesmal sogar in zwei Produktionen. In „Die Drei von der Tankstelle“ (…) und in (…) „Pinocchio“. „An der Geschichte schätze ich die liebevolle Ernsthaftigkeit, dass ohne Zeigefinger nach dem Guten gestrebt und mit großem Wert auf familiären Zusammenhalt das Böse abgewehrt wird“, sagt Lemki. Der 52-Jährige freut sich auf das Open Air-Erlebnis (…) in der frischen Natur zu spielen (…) „Das Besondere an der Burgruine ist die Schönheit des Anwesens.“



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Wiesbadener Kurier 04.07.2017 von Kathrin Schwedtler


Horror mit Nostalgie

Sommerfestspiele Wiesbaden präsentieren hr2-Radio-Live-Theater (…) erstmals „Der Hund der Baskervilles“ Open-Air (…) auf der Burg Sonnenberg. Donner und Blitze in der Sonnenberger Burgruine. Der Wind pfeift, irgendwo weint eine Frau, Schüsse fallen. Was für ein Horror! So soll es auch sein, wenn das hr2-Radio-Live-Theater seine Bearbeitung von „Der Hund des Baskervilles“ im Rahmen der Sommerfestspiele zum Besten gibt. (…) noch nie hatte man Open-Air ermittelt. Kurios also, wenn bei der in einem Moor und auf einem Schloss spielenden Geschichte aus der Sherlock-Holmes-Serie künstliche und echte Naturgeräusche eine Mischung ergaben, in die sich selten Flugzeugrauschen mischte. (…) Nostalgie wie im Sherlock-Holmes-Kinostreifen mit Heinz Rühmann und Hans Albers und nicht Hightech-Research wie bei Benedict Cumberbatch und Martin Freeman.


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Wiesbadener Kurier 14.07.2017 von Laura Jung


Intonation führt zur Detonation

Ein (…) grandiosen Abend (…) des Dichterwettstreits auf Burg Sonnenberg, der Open-Air-Veranstaltung des kuenstlerhauses43 (…) im ausverkaufter Burginnenhof, voll besetzt mit begeisterten Sprachliebhabern. (…) Acht namhafte Hochkaräter aus der Poetenszene, von denen jeder einzelne bereits mehrere Preise (…) abgeräumt hat. Dazu die musikalisch erstklassige Begleitung durch die beiden Improvisationskünstler der Mainzer Showbühne, Sebastian Wagner und Bernd Fachinger. Den „alljährlichen Höhepunkt im Reigen der Slams im kuenstlerhaus43“ verspricht Moderator Wolfgang Vielsack, adrett gekleidet im azurblauen Anzug. (…)

Der Deutsch-Ukrainer Artem Zolotarev, der am Ende den Finalsieg mit nach Hause nehmen wird, zieht das Publikum vollständig in seinen Bann. Seine exakte Sprache, stilistisch ausgefeilt und wortgewaltig, widmet sich der „Hässlichkeit“ von Menschen, den sozialen Auswirkungen von Depression und am Ende sogar dem Sprengstoff-Thema des missbrauchten muslimischen Glaubens, der wegen der terroristischen Anschläge in jüngster Zeit unter Generalverdacht stehe. (…) Anna Teufel (…) sorgt sie für sichtlich ergriffene Zuschauer im Publikum. (…)  Für großen Beifall sorgen auch die „Fabelstapler“ aus Heidelberg, Markus Becherer und Phriedrich Chiller. Im Duett sprechend, rappend und tanzend demonstrieren sie für eine animalischere Menschenhaltung. (…) Zweitplatzierter des Abends wird der Frankfurter Thorsten Zeller, Autor des Buchs „Das Reimheim“. Der Zwei-Meter-Mann plaudert locker-flockig und sehr gewitzt (…)


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Wiesbadener Kurier 17.05.2018 von Brigitta Lamparth


Ronja Räubertochter in der Burg Sonnenberg

WIESBADEN - Eine wunderbare Kulisse für Freiluft-Festspiele: Zum siebten Mal finden die Sommerfestspiele Wiesbaden des kuenstlerhauses 43 in der Sonnenberger Burg statt. Im Mittelpunkt steht diesmal für die ganze Familie: „Ronja Räubertochter“, die am 16. Juni in der Inszenierung von Wolfgang Vielsack Premiere feiert.

Neben den zehn Vorstellungen von „Ronja Räubertochter“ gibt es auch die „Schreinerei Fleischmann“, bekannt vom SWR, live auf der Bühne. Alice Hoffmann und Timo Sturm begeistern am 28. und 30. Juni in Sonnenberg. „Mord in Aussicht“ lautet das Motto des improvisierten Krimiabends am 21. Juni mit zwei Musikern – und einer Leiche aus dem Publikum. Auch wird es wieder den Open-Air-Poetry-Slam in der Burg geben. Hessens größter Dichterwettstreit findet am 20. Juni statt. Ein Wiederhören und Wiedersehen gibt es mit Klaus Krückemeyer und seinem Team vom hr2-RadioLiveTheater. „Der Hexer kehrt zurück“ heißt es am 29. Juni. Auch darauf darf man gespannt sein.


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Pepper im Juni von Natascha Gross


Zum Lachen, weinen und nachdenken

Nicht nur zur Fußballweltmeisterschaft versammeln sich Fans beim Public Viewing. Auch auf der Burg Sonnenberg in Wiesbaden kommen Menschen unter freiem Himmel zusammen, um sich ein Theaterspiel anzuschauen. (…) Mit der Eigenproduktion. Ronja Räubertochter" unter der Regie des kuenstlerhaus43"-Mitbegründers Wolfgang Vielsack beginnen die Festspiele (…) Von Schweden nach Rheinland-Pfalz geht es mit der Comedy-Reihe „Schreinerei Fleischmann" (…) Bei der Fußballweltmeisterschaft in Russland wäre Kriminalhauptkommissar Fritz Matschke liebend gerne dabei gewesen, doch er muss Dienst schieben in Sonnenberg, direkt neben der Burg, denn dort wurde eine Leiche gefunden. (…) Ein Feuerwerk der Worte gibt es am 20. Juni beim „Dichterwettstreit auf der Burg", Hessens größtem Open-Air-Poetiy-Slam. (…) Ein Millionär ertrinkt in der Londoner Themse. War es Selbstmord, ein Unfall oder Mord? Die Antworten liefert der „Live-HörSpiel-Krimi" des hr2-Radio-Live-Theaters (…) Ein abwechslungsreiches Programm, bei dem nur noch zu sagen bleibt: Mögen die Spiele beginnen!


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Wiesbadener Kurier 25.05.2018 von Julia Anderton


Liebenswerter Trotzkopf zwischen Graugnomen

Viele kleine Leseratten wünschen sich nichts sehnlicher, als einen Tag im Leben in die Welt ihres Lieblingsbuchs einzutauchen und darin den Helden oder die Heldin zu verkörpern. Für Sophia Carla Brocker geht dieser Traum in wenigen Wochen in Erfüllung: (…) nun wird sie bald als unzähmbares Mädchen mit dem Herzen am rechten Fleck im Garten der Burg Sonnenberg über die Bühne wirbeln. Die gebürtige Bayerin spielt die Titelpartie im Familientheaterstück „Ronja Räubertochter“ (…) mit dem die diesjährigen Sommerfestspiele Wiesbaden (…)

Sophia Carla Brocker: (…) „Ich mag ihre wilde, liebevolle Art und ihren Trotzkopf. Sie ist naiv und gleichzeitig finde ich sie auf vielen Ebenen ziemlich klug.“

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Wiesbadener Kurier 18.06.2018 von Julia Anderton


Eine Geschichte über Mut, Familie und Freundschaft


„Ronja Räubertochter“ feiert bei den Sommerfestspielen Wiesbaden Premiere (…) Regisseur Wolfgang Vielsack hat mit viel Verve den Lindgren-Klassiker (…) als Theaterstück für Kinder in liebevoll gestalteter Kulisse auf die Bühne im Sonnenberger Burggarten gebracht. Behutsam dirigiert er sein beschwingt aufspielendes Ensemble durch die berühmte Coming-Of-Age-Geschichte der Räubertochter, die sich von ihrem Vater emanzipiert (…) In der Titelrolle überzeugt Sophia Carla Brocker in der Wandlung vom quirligen Wirbelwind zur loyalen Gefährtin, die als wilde Räubertochter mit dem Herz am rechten Fleck für ihre Freundschaft mit dem geschassten Birk (sympathisch lausbubenhaft: Oliver Wiedem) mit ihrem Vater (herrlich kratzbürstig: Horst Krebs) bricht. Mama Lovis (verlässlich: Angelique Verdel) interpretiert nicht nur das „Wolfslied" sehr atmosphärisch, sondern vermittelt zwischen allen Parteien, unterstützt von Birks Mutter Undis (Anja Becker, die auch als Wilddrude auftritt). Veritabel komplettieren Uwe Naumann (Bork) und Malte Haas (Pelle) die harte, aber herzliche Rabauken-Truppe, aus der insbesondere die Leistung Quatis Tarkingtons als Glatzen-Per mit ungeheurer Bühnenpräsenz und viel Spielwitz heraussticht. (…) eine warmherzige Geschichte (…) auch mal über den eigenen Schatten zu springen, die in dieser runden Inszenierung voll aufgeht. Die Kinder im Premierenpublikum hatten viel zu lachen, verfolgten aber auch atemlos die fesselnden Szenen (…)


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Poetry Slam bei Mondschein
Lea Weber siegt im Finale gegen Artem Zolotarow

[Wiesbaden] Sieben Slammer aus der halben Republik kommen zum 3. Open-Air-Poetry-Slam, dem Dichterwettstreit auf der Burg Sonnenberg, im Rahmen der 7. Sommerfestspiele Wiesbaden. Allesamt Champions monatlichen Slam im kuenstlerhaus43 und viele Teilnehmer der Landesmeisterschaften.

In der Vorrunde beeindruckt Grollinger von Groll [Frankfurt] mit einem ehrlichen Text über Außenseiter, Zwergriese [Essen] zeigt mit Doppelsinn auf, dass es einen großen Unterschied gibt zwischen frisch verliebt und verheiratet und erklärt warum Männer und Frauen nicht zusammenziehen sollen. Hoffi [Karlsruhe] hält mit „Ich bin ich“, einen Text über die vielen Gesichter eines Menschen, dem Publikum den Spiegel vor.

Die Zwischenrunde wird von den „Wetterauern“ dominiert. - Eine sehr aktive Poetry Slam Szene übrigens, welche nächstes Jahr den Hessenslam ausrichten wird. Man darf gespannt sein. - Vertreten wird sie durch Lea Weber, Siegerin der U20 Hessenmeisterschaften von 2017 mit einem beeindrucken Text über eine Taubstumme mit Gebärdensprache, Thorsten Zeller [Friedberg], Halbfinalteilnehmer des diesjährigen Hessen Slams in Marburg, mit einer doppelzüngigen Hommage an Martin Luther „Hier stehe ich…“ und dem Nachrücker Dominik Rinkert [Karben], der mit einem witzigen, tiefsinnigen Text über den „Rat der Götter“ überzeugt und doch hauchdünn das Finale verpasst. Diesen dreien steht der Sieger der letzten zwei Jahren gegenüber: Artem Zolotarow [Mainz], der Landesmeister von Rhein-Landpfalz von 2015. Er zeigt mit einer berührenden Performance über den Boxer Mohamed Ali, warum er zurecht oft auf dem Podium steht.

Langsam wurde es Nacht im Burggarten

Es ist Open Air und das macht sicherlich auch einen Teil dieses Slams aus, der im Bühnenbild der diesjährigen Sommerproduktion des kuenstlerhaus43 vorgetragen wird. Die Slammer genießen es sichtlich, diese Kulisse mit ihren Texten zu beleben, wenn am zweitlängsten Tag des Jahres die Sonne untergeht und der Mond die Burg bescheint. Gefühlvoll musikalisch untermalt von ukrainisch-kanadischer Folklore von Olga Zaitseva-Herz [Geige & Gesang] und Marek Herz [Gitarre].

Wer ins Finale kommt, entschied das Publikum mit dem sogenannten „Applausometer“. Je lauter, desto mehr Punkte bekommt ein Poet, erklärt zu Beginn der Moderator [Wolfgang Vielsack]. Dass das nicht immer demokratisch ist, liegt auf der Hand. Aber ein Slam [engl. zuschlagen, zuknallen; jemanden ins Gesicht schlagen] so erklärt er, ist eben auch immer ein Spektakel und kein Match, hier gibt es keinen bestellten Schiedsrichter und keinen Videobeweis wie bei der Fifa. Ob das immer so demokratisch ist, könnte man sicherlich in Frage stellen.

So ging es manchmal sehr knapp zu bei den Abstimmungen, was allerdings auch zeigte wie ausgeglichen das Feld der Poeten war, welche alle ihr Fach inhaltlich, sprachlich und von der Performance hervorragend verstanden. Die sieben Poeten hatten zusammen weit mehr als 900 Slam-Auftritte auf dem Buckel.

Im düstern Mattis-Wald von Ronja Räubertochter gewinnt dann schließlich am Ende durch den Applaus des begeisternden Publikums überraschend deutlich Lea Weber vor dem Champion der letzten zwei Jahre. Sie hatte sich mit ihren drei Texten im ausverkauften Burggarten in die Herzen der Zuschauer gespielt und sichtlich überrascht den Wanderpokal und die Magnumflasche, gesponsert von Freixenet, entgegennahm.

Wiesbadener Kurier 25.06.2018 von Anja Baumgart-Pietsch

Der Akkuschrauber wird zur Mordwaffe

Sommerfestspiele Wiesbaden - kuenstlerhaus43 begeistert mit Improtheater „Mord in Aussicht“ (…)


Es wirkt so einfach, aber Improtheater ist eine hohe Kunst. (…) Wiesbaden hat schon lange diverse tolle Improensembles, die gerade im Sommer zu Hochform auflaufen. Keine Ausnahme macht die Crew vom kuenstlerhaus43, die derzeit wieder auf der Burg Sonnenberg ihre Sommerfestspiele abhält.


Ehrensache, dass sie auch ihren Dauerbrenner „Mord in Aussicht“ mit auf die schöne Naturbühne bringen. (…) das Wiesbadener Ermittlerduo Matschke und Hartfeld – warum eigentlich haben sie nicht schon längst einen eigenen „Tatort“? – ist wieder aktiv und muss einen Fall lösen, der es in sich hat. Dabei wäre Matschke – Paraderolle für Impresario Wolfgang Vielsack – eigentlich viel lieber zur Fußball-WM gefahren. (…)es Da gibt es einen Mord. Wer war’s? Natalie Hart, die Schüchterne mit dem Putzzwang? Ferdinand Schmidt, jazzaffiner Architekt? Oder doch Kunstmaler Gustav Gans, dessen besondere Note es ist, nicht mit Pinseln, sondern mit Echthaar-Toupets zu malen? (…) Die Leiche, rekrutiert aus der ersten Reihe des Publikums, kann sich zwar bei ihrem Einsatz vor Lachen kaum halten, aber aufgeklärt muss der Fall ja werden. (…) In der Pause dürfen die Zuschauer dort Nägel einschlagen, wo sie den Täter vermuten. (…) Wie die vier Akteure Hans Jürgen Geiß, Axel Ghane Basiri, Claudia Heim und Kirsten Achenbach sich hier in ihre Rollen spontan einfinden, das ist schon ganz großes Kino. (…).an diesem Abend gelingt es (…) perfekt. Nicht zuletzt dank der Szenenmusik, die dieses Mal nicht nur der versierte Keyboarder Michael Bibo, sondern auch die Geigerin Ariane Jay verantworten haben.


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FFH online 26.06.2018

SCHAUSPIELERIN VERLETZT SICH BEIM SPRUNG

Hauptdarstellerin verletzt sich bei Ronja Räubertochter – Intendant springt ein (…) Burggarten (…) mit über 300 Zuschauern voll besetzt. Die Vorfreude bei den kleinen und großen Zuschauern riesig. (…) dann springt Ronja von der Mattisburg und knickt um und jedem ist sofort klar: Das war so nicht geplant! Doch Hauptdarstellerin Sophia Carla Brocker spielt weiter, singt das Räuberlied und humpelt auf einem Bein ihrer Mutter entgegen. (…) Da ruft einer im Zuschauerraum zum Intendanten: „Dann spielen sie doch die Ronja“. Erst lachen alle, dann klatschen alle. (…) Als nach eineinhalb Stunden der Vorhang fällt, ist fast vergessen, dass sich jemand verletzt hat. Ronja wird unter tosendem Applaus gefeiert. Die Zuschauer schreiben berührende Worte in das Gästebuch (…) Ein Krankenwagen kommt und bringt Sophia Carla Brocker ins Paulinenstift. (…) nichts gebrochen! (…) sie ist eine Vollblutschauspielerin und will auch die letzten beiden Vorstellungen am Wochenende auf jeden Fall spielen, notfalls auch mit Krücken.


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Wiesbadener Kurier 27.06.2018 von Julia Anderton

Wiesbaden hat mein Herz gerettet

Wartburg: SWR-Schauspieler Timo Sturm erinnert sich an die Zeit als künstlerischer Leiter des Hauses (…) Starsky und Hutch, Bonnie und Clyde, Batman und Robin – es gibt zahlreiche legendäre Paare der Filmgeschichte und der SWR steuert seit neun Jahren ein eigenes dazu bei: Die Comedy-Serie „Schreinerei Fleischmann“ um den pfälzischen Schreinermeister Jean Fleischmann und seine Mitarbeiterin Vanessa Backes ist nicht nur auf der Mattscheibe erfolgreich, sondern mitunter sogar live zu erleben. Das nächste Mal bei den Sommerfestspielen Wiesbaden morgen und am Samstag im Burggraben Sonnenberg. (…) Vor vier Jahren stand Timo Sturm in „Diener zweier Herren“ als Kaufmann Emil Goldstein in Sonnenberg auf der Bühne, doch bereits in den 80er Jahren hatte es den gebürtigen Mannheimer erstmals nach Hessen gezogen. (…) Die Wartburg hatte seine Besitzer gewechselt zu einer Gruppe junger Wiesbadener und Laubacher Investoren, die mich als Kulturchef ihres Hauses engagierten. Also bin ich von der Hauptstadt in die Hauptstadt gezogen.“ (…) Wartburg bot einen Mix aus Theateraufführungen und Konzerten. (…) Oberbürgermeister Exner wurde zum Tänzer verwandelt. Element of Crime sogar noch umsonst und in Englisch (…) Nach einem Jahr Wartburg ging Sturm zurück nach Berlin, um das lange brachliegende Hebbeltheater neu zu eröffnen. (…) Wenig später meldete sich der Südwestrundfunk mit dem Ruf nach Mainz. „Als Volksschauspieler, was ich erst nicht glauben wollte! (…) nach Shakespeare ist Pfälzisch (…) wurde ich der Schreiner Fleischmann im SWR.“ 

  


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Wiesbadener Kurier 26.06.2018 von Julia Anderton

„Ich bin immer meinem Herzen gefolgt“

Schauspielerin und Sängerin Angélique Verdel als Lovis in „Ronja Räubertochter“ bei den Wiesbadener Sommerfestspielen (…) „Ich bin in einer sehr musikalischen Familie aufgewachsen. Meine Mutter ist Flamencogitarristin, mein Vater war Gelegenheitssänger und meine Oma hat beim Bügeln immer die zweite Stimme mitgesungen. (…) der gebürtigen Holländerin war früh klar: „Ich gehöre auf die Bühne! (…) Mit 19 Jahren kam sie nach Berlin und verdiente zunächst als Sängerin einer Bluesband ihren Lebensunterhalt. (…) sie besuchte Schauspielkurse in Deutschland, in den Niederlanden, den USA und Brasilien. „Und so bin ich genau da gelandet, wo ich sein wollte! Ich bin immer meinem Herzen gefolgt“ (…) Aktuell ist Angélique Verdel in dem Kinderstück „Ronja Räubertochter“ der Sommerfestspiele Wiesbaden im Burggarten Sonnenberg als Ronjas Mutter Lovis zu erleben, die auch das berühmte „Wolfslied“ singt. (…) Angélique Verdel hat auf vielen Kontinenten gelebt und gearbeitet (…) das einzige Konstante im Leben die Veränderung ist. In Lateinamerika habe ich gelernt, dass es gerade gut ist, dass alle Menschen unterschiedlich sind und dass, wenn man Liebe verschenkt, man sie tausendfach zurückbekommt“, (…)

 

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Wiesbadener Kurier 04.07.2018 von Hendrik Jung

Dichter Nebel und wogende Melodien


WIESBADEN - Spitze Schreie gellen durch den Burggraben in Sonnenberg: Tina Wurster erfährt in ihrer Rolle als Nora Sanders, dass der berüchtigte Hexer nach London zurückgekehrt ist. Allerdings gehört sie zu denjenigen Charakteren im Radio Live Theater des zweiten Hörfunksenders des Hessischen Rundfunks, die beim Gastspiel bei den Sommerfestspielen Wiesbaden mindestens ein doppeltes Spiel treiben. … Der dichte Nebel, der immer dann aufsteigt, wenn der Hexer sich wieder ein Opfer für einen Mord aussucht, spielt genauso wie die stimmungsvolle Musik live Michael Bibo ein. Mal gibt er dabei den Barpianisten, mal unterstützen spannungsvoll wogende Melodien die Dramatik der Handlung, mal sorgt er für exotische Harmonien, die etwa an den Klang einer indischen Sitar erinnern.

  


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Wiesbadener Kurier 02.07.2018 von Angelika Eder

Bürotrampelchen mit verblüffenden Aktivitäten

 

WIESBADEN - „Schreinerei Fleischmann, Möbel, Türen und Parkette und auch die letzte Ruhestätte. Sie wünschen, wir hobeln.“ Zum ersten Mal traten Alice Hoffmann, besonders bekannt als „s’Hilde“ aus „Familie Heinz Becker“, und Timo Sturm mit Einaktern aus ihrer SWR-Serie im Burggarten Sonnenberg auf. Das Künstlerhaus 43 hatte sie im Rahmen seiner Sommerfestspiele Wiesbaden auf die Bühne geholt, wo sie vor dem „Treibholz-Design“ der „Ronja Räubertochter“-Aufführungen den pfälzischen Handwerksmeister mit dörflichem Betrieb, Jean Fleischmann, und seine Büro-Perle, Vanessa Backes, verkörperten.


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